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Begabtentag im Kooperationsverbund für Besondere Begabungen

Begabtentag im Kooperationsverbund für Besondere Begabungen
Wie bringt man 100 Mitwirkende in 5 Stunden jeweils 10 Minuten vor ein Publikum. Geht nicht? - Doch, es geht - im Tandem oder auch mal in Chorstärke.
Nachdem Herr Bredthauer, der Schulleiter der Goetheschule, ca. 120 Teilnahmer begrüßt hatte, eröffneten ein Chor und eine Band der GS Wendlandstraße die Veranstaltung und brachten die Teilnehmer mit einer Coverversion von „96 - alte Liebe“ zum nicht nur innerlichen Mitsummen und zum ersten großen Applaus des Vormittags. Die Band mit ihrer Frontsängerin überraschte danach die Aula durch Musikalität, Tonsicherheit und Bühnenpräsenz, und machte damit schon von Anbeginn deutlich, dass Besondere Begabungen vor allem auch von einem besonderen Qualitätsanspruch begleitet sind.
Standard bei den Darbietungen ist inzwischen die PC-gestützte Präsentation. In der 45-minütigen Pause war dann der „Basar des Wissens“ geöffnet, auf dem viele interaktive Angebote zum Mitmachen einluden und die erfolgreiche Lösung von Quiz-Fragen oder Rätseln süß belohnt wurde.

 

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Die Themenbreite, „vertikales Farming“, „Suchtgefahren bei Computerspielen“, „Platonische Körper“, „Photovoltaische Energie“, „Sand unter dem Mikroskop“,„Piraterie“, „Säuren und Basen“ oder auch die Erzählungen unter dem Obertitel „Das Grauen im Herrenhäuser Garten“ - um hier nur einige zu nennen - spiegelt die mannigfaltigen Interessenschwerpunkte der Schülerinnen und Schüler, die im ersten Schulhalbjahr an diesen Projekten gearbeitet hatten.
Neu im Programm waren zwei künstlerische Workshops im Sprengelmuseum und der Landesgalerie. Die Teilnehmer hatten Ihre großformatigen Bilder auf Leinwand ausgestellt. Durch Landschaftsbilder in der Sammlung der Landesgalerie inspiriert, hatten die Teilnehmer die Grundzüge der Landschaftsmalerei erforscht, eigene Landschaften gemalt und zu diesen Bildern Erzählungen, wie z.B. „Die Mondgöttin“ verfasst.

 

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Hervorgehoben zu werden verdienen auch Ausdauer und Konzentration aller Teilnehmer, eine für eine viereinhalbstündige Veranstaltung bemerkenswerte Leistung der 9- bis 15-jährigen Teilnehmer. Bleibt anzumerken, dass die Veranstaltung von Lukas Mönkeberg und Daniel Schramm aus dem 9. Jahrgang souverän moderiert wurde, Herr Stünkel für das reibungslose Funktionieren der Technik und nicht zuletzt Herr Bassen in gewohnter Präzision und Verlässlichkeit für die räumliche Infrastruktur gesorgt hatten.
Eine gemeinschaftliche Veranstaltung des Kooperationsverbundes für die Herrn Bredthauers Wort vom „Höhepunkt“ im Begabungsunterricht des Schuljahres nicht zu hoch gegriffen war.

Walter Schedlinsky