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Erasmus-Schüler unterwegs nach Spanien

Die europäischen Reisen der Goetheschule gehen weiter. Das Projekt der Mobilitätsaktion II, bei dem Schüler unterstützt werden, wird in Spanien fortgesetzt. Seit 1.12.2017 läuft auch das Projekt der Mobilitätsaktion I, bei dem sich einige Lehrkräfte zum Thema "Interkulturelle Bildung" in Europa fortbilden.

 

Zum zweiten Mal reisen nun Schülerinnen und Schüler aus dem „Erasmus+“-Projekt der Goetheschule durch Europa, um die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten des europäischen Arbeitsmarktes kennenzulernen: Am 26.11. fliegen fünf Schülerinnen und Schüler mit ihren begleitenden Lehrkräften Daniel Imhof und Claudio Aderjahn zur Partnerschule nach Sevilla (Spanien), um dort das Berufsfeld der Umweltwissenschaften zu erkunden.

 

Erasmus_2017

 

Dort treffen sie auch auf die Schüler der anderen Projektschulen aus Pau (Frankreich) und Rájec-Jestřebí (Tschechische Republik). Bereits im Vorfeld wurden Recherchen durchgeführt, die nun in internationalen Mischgruppen verifiziert und verglichen werden.

 

Seit Anfang 2017 arbeiten die drei Schulen in dem Projekt zusammen, dem vorhergegangen war ein mehr als 50-seitiger, englischsprachiger Antrag an die EU um eine entsprechende Förderung. Motivation und Hintergrund des Projekts ist der Kontrast zwischen einer hohen Jugendarbeitslosigkeitsquote und dem Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich geprägten Berufsfeldern. Nun wurden und werden Berufsfelder erkundet und deren Zugangswege in den verschiedenen Ländern verglichen. Zudem werden die Schülerinnen und Schüler auf eine internationale Berufskarriere vorbereitet, indem Schlüsselkompetenzen und interkulturelle Zusammenarbeit erprobt und geübt werden. So ergibt sich nach dem Projekt einen erweiterten Horizont bezüglich möglicher zukünftiger Berufsfelder, internationaler Zusammenarbeit und internationalen Möglichkeiten, den die Schülerinnen und Schüler dann auch mit ihren Mitschülern in Deutschland teilen.

 

Neben den theoretischen und praktischen Erfahrungen in potentiell zukünftigen Berufen gibt es – wie bei einem Austausch üblich – aber sicher auch wieder viel zu lachen und erleben, (eigene und politische) Grenzen zu überwinden und Freundschaften zu schließen. Wir freuen uns!

 

Text, Foto: Daniel Imhoff