Protokoll der Schuleleternratssitzung am 15.03.2010
| Leitung: | Herr Alenberg |
| Schulleitung: | Herr Bredthauer, Herr Knoth |
| Ort: | Zeichensaal der Goetheschule(Z1), Franziusweg |
| Protokoll: | Frau Rector-Spiller |
| Beginn: | 19,30 Uhr |
| Ende: | 22,00 Uhr |
Top 1 – Begrüßung durch den Schulelternratsvorsitzenden Herrn Alenberg
Das SER-Protokoll vom 3.12.2010 wird einstimmig genehmigt.
Top 2 – Vorstellung eines neuen Zeitmoduls durch Frau Walter
Bedingt durch die Verkürzung der Schuljahresklassen (G9 auf G8) und die dadurch erforderliche Konzentration des Unterrichtsstoffes wird in der Lehrerschaft über eine Veränderung der Unterrichtsstunden auf 60 Minuten nachgedacht:
Zielvorstellung soll parallel zur Verdichtung des Stoffes ein längerer zeitlicher Raum für schülerorientiertes Lernen sein.
Weitere Vorteile einer 60minütigen Unterrichtstunde werden von Frau Walter veranschaulicht:
weniger Lehrer-, Förder- und Raumwechsel pro Unterrichtstag und –woche,
Reduzierung der wöchentlichen Unterrichtszeit auf 25 Stunden,
einheitliche Zeittafel von Haupt- und Nebenstelle der Schule u.v.m.
Die Argumente von Frau Walter werden inhaltlich von Elternvertretern hinterfragt.
Die Schulleitung rechnet bei der zeitlichen Umsetzung des neuen Moduls mit ca. 2-3 Wochen Vorlaufzeit.
Die generelle Einführung der 60-Minutenstunde macht Herr Bredthauer von einer mindest. 90%igen Zustimmung des Schulvorstandes abhängig.
Das neue Zeitmodell soll als Pdf-Datei auf der Homepage und in Form eines Elternbiefes allen Eltern zur Verfügung stehen.
In verschiedenen Schulgremien wird es weiterhin reflektiert und ergebnisoffen diskutiert.
Frau Niestroy appelliert an eine möglichst breite Rückmeldung aus der Elternschaft.
Ein vorläufiges Meinungsbild der SER-Sitzung ergibt eine überwiegende Mehrheit der Elternvertreter für das neue Zeitmodell.
Top 3 – Bericht des Schulelternrates
Herr Alenberg bewertet den „Tag der offenen Tür“ als sehr gelungen.
- Unterrichtsversorgung liegt bei 98%
2011 soll die Abiturientenentlassung des Doppeljahrgangs mit einem Schulfest im Kuppelsaal der Stadthalle gefeiert werden.
Die Eltern sind mit aufgerufen sich an der Planung und Organisation zu beteiligen. Die vorläufige Organisation hat Herr Paesler übernommen.
Der Sanierungsantrag der Goetheschule ist in die konkrete Ratsvorlage gelangt und mit 4.5 Millionen € in den ersten Bauabschnitt aufgenommen worden.
Bei Elternsprechtagen sollen Schüler an den Gesprächen teilnehmen. Lern entwicklungsberichte und Zeugnisse sollen als Grundlage der Gespräche vorliegen.
Die Goetheschule führt ab dem Schuljahr 2010/2011 in den Jahrgängen 5-9 Methodentage im Umfang von 5 Schultagen a’ 6 Unterrichtsstunden durch. Die Ausgestaltung der Methodentage obliegt der Steuergruppe und die Durchführung liegt in der Regel bei den Klassenlehrerteams.
Top 4 – Bericht der Schulleitung
Herr Bredthauer hebt als Basis der guten Entwicklung der Goetheschule die gute Eltern-Lehrer-
Arbeit im Schulverband Herrenhausen /Stöcken hervor, sowie die gute Vernetzung der Schulen im Stadtteil.
Die Weiterentwicklung der Schulleitung steht unter dem Motto: „Human und effizient führen“.
Schriftliche Ergebnisse (Goethenachrichten, Einladungen etc.) sollen verstärkt über die Home-page verbreitet werden.
Ein schulinternes Netz ermöglicht die Vernetzung aller Lehrer mit den Schülern.
Nach den Osterferien wird es einen neuen Stundenplan gegen.
Bericht aus den Klassen:
Es wird im kommenden Schuljahr einen Musikzweig geben mit ca. 26 Schülern.
Laut Beschluss der Fachkonferenz Musik ist die Teilnahme an einer Musik-AG bei diesem Profil Pflicht. Das gemeinsame Musizieren in der Schule entspricht dem Leitbild.Einzelfälle von schlechter Unterrichtsversorgung in Klasse 5d und häufiger Lehrerwechsel in Kl. 5e werden zur Sprache gebracht.
Top 5 – Bericht aus den Arbeitskreisen
Es liegen derzeit keine neuen Ergebnisse vor.
Top 6 – Verschiedenes
1. Laptop-Klasse
Frau Taners Rückmeldung über die Laptop-Klasse 7 fällt positiv aus.
Lehrerinformationen werden direkt eingegeben und stehen den Schülern sofort zur Verfügung. Sie sind untereinander vernetzt und tauschen sich direkt aus.
Ca. 25% des Gesamtunterrichts finden am Laptop statt. Qualität und Service bei den Leasing-
geräten sind sehr gut.
Das Einrichten einer zweiten Laptop-Klasse scheitert lt. Herrn Bredthauer an räumlichen Voraussetzungen.
2. Projektwoche
Für die Durchführung einer Projektwoche in diesem Schuljahr ist die Entscheidung des Schulvorstandes erforderlich.
3. Unterrichtsmaterialien bei Krankheit
Herr Jeltsch regt an, über zusätzliche Möglichkeiten der Übermittlung von Arbeitsmaterial für erkrankte Schüler nachzudenken wie Ablagesysteme vor Ort, internes Arbeitsnetz.
4. Unregelmäßigkeiten in Klasse 9c
Aus Krankheitsgründen ist die zweite Biologiearbeit nicht zurückgegeben worden. Ein
Zensurenausgleich ist im zweiten Halbjahr nicht möglich, da das Fach epochal unterrichtet wird.
5. Zusätzlicher Elternsprechtag in Klasse 8
Ein zweiter Elternsprechtag wäre auf Anfrage von Frau Bilgin wünschenswert.
Herr Bredthauer verweist auf die Möglichkeit, Einzelabsprachen mit Fachlehrern zu treffen oder verstärkt Fachlehrer in Elternabende einzubeziehen.
gez. Rector-Spiller

