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Tier-AG gewinnt beim Landeswettbewerb

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Goetheschule und Schulbiologiezentrum gewinnen den 1. Preis im Landeswettbewerb „Frischer Wind für Niedersachsen“.

 

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hatte den Preis für Projekte des Freiwilligen Ökologischen Jahres an Ganztagsschulen ausgeschrieben. Teresa Borges-Knostmann und Corinna Marleen Bock, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr am Schulbiologiezentrum Hannover absolvieren, haben sich mit den von ihnen betreuten Schülerinnen der Goetheschul-Tier-AG an dem Wettbewerb beteiligt.

 

Folgende Schülerinnen des 6. und 7. Jahrgangs haben das Plakat erstellt: Paulina Balagurov, Michelle Heymann, Christina Naumoska, Yuliya Novikova, Giovanna Daniela de Oliveira Marcelino und Mizala Shrestha.

 

Aufbauend auf der Vorgabe, ein Plakat zum Thema „Frischer Wind für Niedersachsen“ zu erstellen, erarbeiteten die Schülerinnen zunächst mehrere Ideenskizzen, aus denen sie dann das Konzept für das endgültige Plakat erstellten. Schließlich ist eine Collage entstanden - aus Pappe und Naturmaterialien, mit beweglichen Teilen, die dem Werk auch dreidimensionale Aspekte verleihen. Das Plakat zeigt Windräder in einer Wiesen- und Flusslandschaft. Im Zentrum steht ein Windrad mit beweglichen Flügeln. Der Wind weht Laub durch die Luft. Im Hintergrund schwebt sinnbildlich die Tier-AG in einem Freiluftballon über den mit Wolken-Watte-Bäuschchen besetzten blauen Himmel.

 

Insgesamt hatten sich 23 Gruppen an dem Wettbewerb beteiligt. Schulen aus Varel, Wolfsburg und Vöhrum belegten die nachfolgenden Plätze. Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz zeigte sich begeistert „vom Ideenreichtum und der Vielfalt des eingesetzten Materials“.

 

Die herausragende Platzierung stellt auch einen schönen Erfolg für den Theater-/Kunst-Zweig der Goetheschule dar, dem die meisten Kinder der Tier-AG angehören.

 

Dotiert ist der Preis mit 400 Euro. Mit diesem Geld möchten die Preisträgerinnen den Nagetierbestand der Tier-AG um eine junge Degu-Familie bereichern. Um diese Tiere möglichst artgerecht halten zu können, soll auch ein zusätzlicher Außenkäfig angeschafft werden. Dann können die südamerikanischen Nager durch ein Röhrensystem selbstständig entscheiden, ob sie jeweils im Freiluft- oder im Innenkäfig wohnen wollen. So können schließlich auch die Käfigtiere den frischen Wind Niedersachsens genießen.

 

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Text und Fotos: Dr. Joachim Wendorf