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Alexej hat den Dreh raus

Goetheschüler Alexej Mikhailov ist seit nicht einmal zwei Jahren Hammerwerfer und blickt schon auf beachtliche Erfolge zurück. Der für Hannover 96 antretende Athlet wird von seinem Vater trainiert und erreichte seit Sommer letzten Jahres erste Erfolge, so gewann er z.B. als 16-Jähriger die deutsche U18-Meisterschaft mit 68,92 Metern und über vier Metern Vorsprung vor dem Zweitplatzierten.

 

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Alexej hat im Training alles im Griff - und erringt auch Wettkampf Erfolge

 

Im Februar 2013 legte Alexej nach und holte sich den Titel im Winterwurf, indem er den Hammer 73,68 Meter weit schleuderte und zugleich eine neue Bestmarke setzte. Wieder zeigte sich der Goetheschüler weit überlegen, indem er diesmal dem Zweitplatzierten gegenüber gar gut sechs Meter Vorsprung hatte. Vor dem Wettkampf hatte er den Hammer allerdings schon einmal 77 Meter weit geworfen, aber wie eine Klausur in der Schule ist auch der Wettkampf im Sport eine außergewöhnliche Stresssituation mit ihren eigenen Regeln.


Trotzdem war Alexejs Enttäuschung groß, als er auch bei der deutschen U18-Meisterschaft nicht über 72,88 Metern hinaus kam. Das süße Trostpflaster war freilich, dass er damit die Konkurrenz souverän auf die Plätze verwies. Bei nur gut 61 Metern des besten Verfolgers war das Gold nie gefährdet, auch wenn der ehrgeizige Alexej selbst mit seiner Leistung unzufrieden war.


In der kurz darauf folgenden U18-Weltmeisterschaft in der Ukraine erzielte das junge Talent zwar in der Qualifikation mit 73,94 Metern eine neue persönliche Bestleistung, musste sich aber in der Endrunde bei einer Weite von 73,21 Metern mit dem neunten Platz als Achtungserfolg zufrieden geben.


Alexejs Ehrgeiz ist allerdings ungebrochen, und so fiebert er schon dem nächsten Kräftemessen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften entgegen. Die Goetheschule wünscht ihm viel Erfolg!

Text: Kai Kämmerer

Foto: privat