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32. Weltkindertag in Hannover: „Wir wandern für die andern!“

 

An einem sonnigen Donnerstag, dem 20.09.12 war der Weltkindertag. Um 8:05 Uhr fuhren wir, die Klasse 5a und 5c, zum Maschsee und gingen um 13:30 Uhr wieder zurück. In der Zeit sind rund 6.000 Kinder aus 58 Schulen und Kindergärten aus Niedersachsen um den Maschsee gewandert.

Die Organisatorin Frau Lücking – Salim hat unter dem Motto: ,, Wir wandern für die andern!“ alle eingeladen. Sie sagte bei der Eröffnung: ,, Heute ist der Tag der Kinder“, und rief zu den Kindern ,,Ihr sollt riechen, schmecken, tasten und fühlen.“ ,,Jeder soll mitmachen, kein Kind wird ausgegrenzt“, sagte sie auch.

Die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 7. Klassen haben im Vorfeld Spenden für verschiedene soziale Projekte gesammelt und brachten diese zu der Veranstaltung mit. Auch unsere Klasse, die 5c, hat im Vorfeld eine Spende im Wert von 614,36 Euro gesammelt.
Neben Gymnasiasten und Grund-, Haupt-, Realschülern wanderten auch Kinder aus Förderschulen für Taubblinde, körperlich- oder geistig Behinderte um den See. „Jeder soll mitmachen, kein Kind wird ausgegrenzt“, sagte Lücking-Salim.

 

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Klasse 5a

 

Nachdem wir unsere Spende abgegeben hatten, machten wir erst einmal Pause auf einer Bank. Dann ging es endlich los: wir durften uns die ganzen Stände zwischen der Bank und dem Courtyard-Hotel angucken. Da waren vielleicht viele Schlangen! Die erste Station hatte etwas mit Düften zu tun. Ein Stück weiter stand ein Zuckerwatte-Auto, was aber Geld kostete. Bei der Polizei gab es zwei sprechende Puppen. Bei dem ASB (Arbeitersamariterbund) konnte man anderen Menschen helfen. An der letzten Station gab es einen Mann, der jonglierte mit Bällen. Dann warteten unsere Lehrer schon am Hotel, doch es haben ein Paar Kinder gefehlt. Also mussten wir sie suchen. Von da an besichtigten wir gemeinsam die Stationen!

 

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Klasse 5c

 

Wir mussten viel gehen, wurden aber belohnt: es gab eine Tanz-Show, gratis Eis, einen Stand, wo man einen roten Ball ziehen musste und zwei Männer, die mit großen Fäden große Seifenblasen gemacht haben. An einer anderen Station haben wir Spiegel bekommen und sind durch ein Stückchen Wald gegangen. Man musste den Spiegel über die Nase nehmen und sich mit dem Blick in den Spiegel nur an den Baumkronen orientieren. Gleich nebenan war ein Mann, der hatte einen Adler und es gab ein Spiel für die ganze Klasse, da musste ein Kind eine Augenbinde tragen und ein anderes Kind sollte ihm den Weg diktieren. Später kamen wir an einer Disco vorbei und spielten Wischmop-Hockey: man musste mit Wischmops einen Ball in das Tor kriegen. Zuletzt gab es ein Zelt mit vielen tollen Spielen, dann sind wir zurück zur Bahn gegangen und machten uns auf den Weg zur Schule. Ein schöner Tag ging nun zu Ende.


Der Weltkindertag wird seit 1954 in mittlerweile 145 Nationen begangen. Er soll vor allem daran erinnern, dass Kinder unsere Zukunft sind.

 

Autorinnen: Nele Beckmann, Cornelia Linke (Klasse 5c)