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Vortrag: Die Yanomami-Indianer und der Regenwald


Dia-Vortrag von Christina Haverkamp

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Die Yanomami-Indianer sind eines der letzten noch ursprünglich lebenden Naturvölker dieser Erde. Ihre Existenz wird jedoch zunehmend bedroht. Schuld sind unter anderem brasilianische Goldsucher, die durch rücksichtslosen Raubbau an der einzigartigen Natur den Lebensraum der Indianer systematisch zerstören.

Seit 20 Jahren engagiert sich die Kieler Pädagogin Christina Haverkamp für das Überleben dieser Amazonas-Indianer. Jedes Jahr lebt sie mehrere Monate bei den Indianern im brasilianischen Regenwald. Mit außergewöhnlichen Menschenrechtsaktionen hat sie die Öffentlichkeit auf die bedrohliche Situation der Yanomami aufmerksam gemacht.

1991 organisierte Christina Haverkamp eine Frauenexpedition in den Regenwald und unterstützte ein Ärzteteam bei den Yanomami vor Ort. Im Kolumbusjahr 1992 überquerte sie auf einem selbstgebauten Bambusfloß mit dem Menschenrechtler Rüdiger Nehberg den Atlantik, um auf die Landrechte der Indianer aufmerksam zu machen. In den letzten Jahren baute sie im Amazonasgebiet drei Krankenstationen mit Schulen für die Yanomami auf.

Bedrohte Völker und Umweltschutz sind die inhaltlichen Schwerpunkte des fächerübergreifenden Dia-Vortrags für Schülerinnen und Schüler. Von den teilnehmenden Schülern wird im Rahmen dieser Schulveranstaltung ein Beitrag von drei Euro erwünscht. Mit diesem Geld wird ein Bildungsprojekt für die Yanomami unterstützt.

Die Aufteilung der Klassen ist wie folgt jeweils in der ersten und zweiten Stunde vorgesehen:

Donnerstag, 15. Mai, Klassen 5a bis 6b
Freitag, 16. Mai, Klassen 6c bis 7d
Montag, 19. Mai, Klassen 8a bis 9b
Dienstag, 20. Mai, Klassen 9c bis 10e

Die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs können nach Absprache mit ihren Tutoren bzw. Fachlehrern am Montag oder am Dienstag teilnehmen. Das Thema ist für Prüfungen im Fach Geschichte in Bezug auf die Folgen des europäischen Kolonialismus abiturrelevant.


Joachim Wendorf