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Die Geschichte des Computers in 2,5 Stunden

Am 21.04.2016 besuchten die Klassen 7d und 7e im Rahmen der naturwissenschaftlichen Profiltage (NW-Tage) das Heinz-Nixdorf Museum (www.hnf.de) in Paderborn. Um 8:30Uhr morgens trafen sie sich am S-Bahnhof Nordstadt (mit Herrn Gevers/Aderjahn/Becker).

 

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Nach der zweistündigen Bahnfahrt kamen sie in Paderborn an und zu ihrem Leid mussten alle noch eine halbe Stunde in der Sonne laufen. Als sie ankamen, wurden sie in Gruppen unterteilt. Die Führungen wurden nacheinander gestartet, als erstes kamen die Gruppen A-D mit Herrn Gevers. Nach 15 Minuten kamen die Gruppen E-G mit Herrn Becker, die vorher in einer Spielecke ein paar Computerspiele testen konnten. Schließlich kamen auch die Gruppen H-J mit Herrn Aderjahn in die weltgrößte Computer-Ausstellung. Die Führung diente dazu, den Schüler/innen zu zeigen, wie sich die Computertechnologie im Laufe der Zeit entwickelt hat.

 

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Als uns alles gezeigt worden war, haben wir eine Rallye gemacht. Wir erhielten einen Fragebogen und eine Kamera, um von den Maschinen Fotos zu machen. Man konnte sich dort schnell verlaufen. Ein Roboter fuhr daher durch die Gänge (siehe Bild), dieser stand immer für eine Auskunft bereit und half den Besuchern sich zurecht zu finden. Wir haben 15 Stationen auf diese Weise erkundet. Während der Rallye haben wir gelernt, wie schwierig die ersten Tastaturen waren und wie die Rundschreibmaschine für Taube und Stumme funktionierte. Der erste Computer hieß ENIAC und war so groß, dass man in ihn hinein gehen konnte. Er besaß knapp 18.000 Röhren. Fiel eine Röhre aus, rechnete die gesamte Maschine fehlerhaft.

 

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Wir lernten auch, dass die ersten Maschinen ihre Anweisungen durch Lochkarten erhielten und wie ein Mann mit einer Pfeife aus einer Müslipackung das amerikanische Telefonsystem gehackt hat. Das vielzitierte Mooresche Gesetz von Gordon Moore besagt, dass sich die aktiven Komponenten eines Chips etwa alle zwei Jahre verdoppeln. Das konnten wir anhand eines anschaulichen Größen-Modells gut nachvollziehen (siehe Bild). Um 13:30 Uhr ging es wieder zum Bahnsteig zurück und um 16:09 Uhr endete der Profiltag für alle. Die Schüler fanden die Fahrt im Zug am besten, da sie im Computermuseum im Vergleich sehr wenig Zeit hatten.

Text: Klasse 7d & 7e