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Vorbildlich: Schulverbund Herrenhausen-Stöcken

Der Schulverbund, der aus dem 1995 gestarteten "Modellvorhaben zur Öffnung von Schule" hervorging, fördert die Zusammenarbeit der Schulen in den Stadtteilen Herrenhausen und Stöcken untereinander, aber auch mit politischen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Institutionen. Durch seine lange Geschichte kann dieser Schulverbund einen großen Vorsprung gegenüber der Situation in anderen Stadtteilen verbuchen, was den Schulen und ihren Schülern zugute kommt.

 

Zu der aktuellen Sitzung hatte Frank Wawrzyniak, Koordinator des Schulverbunds, die Grundschulen Am Stöckener Bach, Entenfangweg, Fuhsestraße, Marienwerder, Vinnhorst und Wendlandstraße sowie als weiterführende Schulen die IGS Stöcken (ehemals Emil-Berliner-Realschule und Anne-Frank-Hauptschule) und das Gymnasium Goetheschule eingeladen. Arbeitsschwerpunkte waren insbesondere der Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe ("Laufbahnempfehlungen") und die Harmonisierung der Lehrpläne über die Schulstufen und -formen hinweg.

 

In einem allgemeinen, fächerübergreifenden Teil begrüßte Herr Bredthauer als Gastgeber und Leiter der Goetheschule die Teilnehmer und betonte den Vorbildcharakter des Schulverbunds. Herr Schneeman gab Einblicke in das Anmeldeverfahren zum 5. Jahrgang und verband damit Wünsche an die Gestaltung von Grundschulgutachten. Im zweiten Teil der Veranstaltung folgte eine Phase der fachspezifischen Arbeitsgruppen, in denen sich Vertreter der Fächer Mathematik, Deutsch, Englisch und Naturwissenschaften/Sachkunde über schulinterne Lehrpläne, Leistungsmessung und Lehrwerke austauschten.

 

Der gewinnbringende Blick über den Tellerrand wird auch in diesem Schuljahr wieder ergänzt werden durch gegenseitige Hospitationen im Unterrichtsalltag, und auch der Termin für die nächste Sitzung im Jahr 2011 steht schon im Schulkalender der teilnehmenden Schulen, damit das Erfolgsmodell Schulverbund ein "Dauerbrenner" bleibt.

Kai Kämmerer

 

2010_Schulverbund_Sitzung