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Im „Sternenviertel“ von Paris

Es war der dritte Tag des Aufenthalts in der schönsten Stadt Frankreichs. Wir hatten uns bereits mit  vielen Sehenswürdigkeiten bekannt gemacht. Es schien als hätten wir den Höhepunkt schon erreicht bis wir im atemberaubenden Arc de Triomphe standen und den Ausblick in Abenddämmerung genießen konnten. Unter dem Bogen liegt das Grabmal des unbekannten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg mit der täglich brennenden  Flamme der Erinnerung  im Gedenken an die Toten, die nie identifiziert wurden. Am Tag der Besichtigung waren wir Zeugen einer traditionellen Ehrung, was unerwartet und gleichzeitig sehr spannend war. Die neugierigen Blicke der Touristen und die unseren richteten sich voller Aufregung auf das Szenario der Akteure.

Der Arc de Triomphe  verfügt über mehrere Ebenen, die lediglich durch Treppenstufen verknüpft sind, diese aber den Unsportlichen unter uns  keine große Freude bereitet haben. Jedoch lohnten sich die langen endlos scheinenden Treppen. Der Triumphbogen verfügt über eine Aussichtsplattform, von der aus man rundherum Paris betrachten kann. Der Ausblick aus der oberen Etage ist wunderschön. Besonders am Abend, wenn die gesamten Straßen, die sternförmig  auf das Monument zulaufen, durch die verschiedensten Lichter beleuchtet werden und gleichzeitig der  Eiffelturm schimmernd glänzt, ist das Gesamtbild perfekt geschmückt und gleicht einem harmonischen Werk. Schweren Herzens stiegen wir ab, da man nicht überall so leicht einen Blick auf ganz Paris werfen kann.

Die Besichtigung des Arc de Triomphe ist ein Muss und ist  nur weiter zu empfehlen. Einen Rat hätten wir da noch für Euch: Geht lieber durch die Unterführung zum Triumphbogen, um euer Leben im gigantischen Kreisverkehr nicht zu riskieren.