.

Maskerade - der Geist in der Oper

Am 20. bis 22. Juni führte die English Drama Group der Goetheschule einmal mehr eine Kriminalkomödie auf. Dieses Jahr ließ sich das Publikum mit Terry Pratchetts "Maskerade" gut unterhalten.

 

2012_MaskeradeF1

 

Der Meister des skurrilen Humors hat auch in diesem Stück kräftig zugelangt: Hexen, ein Geist und eine mehr oder weniger "durchgeknallte" Opernhausbelegschaft sorgen für amüsante Unterhaltung. Da der Geist scheinbar wahllos Morde begeht, steigt auch die Spannung kontinuierlich bis zur Auflösung am Schluss. Dass am Ende - wie in der echten Oper - lange und immer wieder gestorben wird, ist nicht der einzige ironische Seitenhieb, der dem Zuschauer Spaß macht.

 

2012_MaskeradeF2

 

Bei knapp drei Stunden Aufführungsdauer fragt sich der Zuschauer voller Ehrfurcht, wie man als Schauspieler so viel Text lernen und diesen so professionell abliefern kann. Und die Hitze, die den Zuschauern in der  gut gefüllten Aula zu schaffen machte, fordert ja auch die Schauspieltalente auf der Bühne. Denen sah man allerdings die große Belastung kaum an: Navneet Klair, Kira Pfennig (Hexen), Michael Mirer (musikalischer Leiter), Lea Evers (Manager), Clemens Liese (Hausmeister- und Muttersöhnchen Walter) und Mehrnoush Dorosti (Walters Mutter) und viele andere spielten mit Begeisterung und begeisterten durch ihre Leistung.

 

2012_MaskeradeF3

 

Bilder: Constanze Krohne, Kai Kämmerer

 

2012_Maskerade