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Frankreichaustausch 2010

On est bien arrivé à Géradmer en France! Voilà les premières impressions:

(Wir sind in Frankreich angekommen! Hier nun eine Auswahl der ersten Eindrücke:)

 Gruppenbild mit Franzosen

 

Gruppenbild See

 

Gruppenbild See  

Als ich am Samstag nach 12 Stunden Fahrt in Frankreich ankam, bin ich mit meinem Corres zu ihm nach Hause gefahren. Nachdem ich in Ruhe auspacken durfte, sind seine Freunde mit ihren Corres ( Lisa Güse und Lisa Goral)  zum Crépes essen gekommen. Nachdem die ersten Versuche einen Crépe zu machen fehlgeschlagen waren, haben wir diese aus dem Fenster geworfen und dabei einen Passanten getroffen.

Am nächsten Tag musste ich um 10 Uhr aufstehen, damit wir mit Lisa Goral und Lucas (Corres) zur Ski-Schanze gehen konnten. Dort haben wir noch andere mit ihren Corres getroffen (z.B.: Esma Bilgin ).

Danach sind mein Corres und ich mit Lisa Güse und ihrem Corres zum Segeln auf den „ Lac de Géradmer " gefahren. Zuerst ist Lisa mit Robin (Corres) und ich mit Jules (Corres) gesegelt. Nachdem wir das Segeln einigermaßen raus hatten, haben wir getauscht, also Robin und Jules und Lisa und ich. Nachdem Lisa, beim Versuch das Boot aus dem Wasser zu ziehen, reingefallen war (das Wasser hatte nur 12 Grad), haben sich Robin und Jule selbst ins Wasser geschubst. Als Lisa und ich duschen gehen wollten, haben wir die Jungs in der Damendusche wieder gefunden (sie hatten aber ihre Badehosen noch an), da sind wir mit den Neoprenanzügen auch in die Damenduschen gegangen.

Am nächsten Tag bin ich mit Jules zur Schule gefahren, wo wir dann die anderen getroffen haben (Lisa Güse, Lisa Goral, ... ). Nachdem wir einen Schulrundgang (ohne Corres) mit dem Schulleiter gemacht hatten, haben wir beim Unterricht zugeguckt. Dabei hat mir der Deutschunterricht am besten gefallen.

Der Austausch gefällt mir, da es sehr lustig und die Aussicht auf die Berge sehr schön ist . Das einzige, was mir nicht gefällt, ist die Schulklingel, da sie so laut und grell ist.

 

Charlotte Kaumann, 9a

 

Bei der Ankunft am 2. Oktober in Gérardmer nach 10 bis 11 Stunden Fahrt war ich sehr müde. Als ich meine Gastfamilie noch nicht gefunden hatte, wurde ich nervös. Nach ca. 5 Minuten fand ich sie doch.

 

AUSFLÜGE

Am Sonntag sind wir zu einer Skilaufbahn gefahren. Dort waren alle versammelt. Ich hatte das Gefühl, dass die sich abgesprochen haben. Danach sind Noà, meine Austauschpartnerin, eine etwas größere Gruppe und ich in die Stadt gegangen. Das war richtig witzig. Außerdem fühlt man sich dann nicht so alleine, wenn man etwas mit den anderen aus der Klasse macht.

Montag durften wir einen Tag  in der französischen Schule verbringen. Ich war etwas erleichtert über meine Situation in Deutschland, als ich hörte, dass man in Frankreich von 8 Uhr bis 17 Uhr in der Schule ist.

Am Dienstag haben wir einen Ausflug in eine Papierfabrik gemacht. Leider ohne unsere Corres. Das Papier, das dort hergestellt wird, ist voll cool. Die Schüler aus der Schule in Gérardmer haben nur Hefte von „Clairefontane".

 

AUSBLICK

Der Ausblick ist wunderschön. Man sieht die mit Bäumen bewachsenen Berge, morgens mit Nebel bedeckt, am Tag sind sie sehr gut zu erkennen. Der See ist auch klar und blau. Das Wetter ist den ganzen Tag herrlich. Man sieht den hellblauen Himmel und die einzelnen Wölkchen, die am Himmel schweben. Die Temperaturen liegen zwischen 20°C und 30°C.

Man kann hier im See z.B. Kanu fahren, schwimmen, windsurfen,... also eigentlich fast alles.

In den Bergen kann man spazieren gehen, Pilze sammeln,... Es wird nie langweilig, und man kann immer etwas tun.

 

ESSEN

Über das Essen kann man sich nicht beklagen. Es ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, schmeckt in kleinen Mengen aber auch total lecker.

 

Esma, 8a

 

 

Nach ungefähr 12 Stunden Fahrt sind wir in Frankreich, im kleinen Ort Gérardmer angekommen. Unsere Gastfamilien haben uns bereits erwartet, und wir sind nach Hause gefahren. Ich habe die Eltern, Onkel, Tante, zwei Cousins und eine Cousine meiner Austauschpartnerin kennen gelernt. Hier begrüßt man sich mit Küsschen, was wir auch gleich getan haben. Dann haben wir zusammen zu Abend gegessen.

Am Sonntag frühstückten wir zusammen, danach sind wir zum Skispringen gefahren und haben uns den Wettbewerb angeschaut. Dort lernte ich die Freunde meiner Corres kennen, manche hatten ebenfalls Austauschpartner. Zum Mittagessen war die ganze Familie bei uns. Abends habe ich mit ihr gekocht; eine „Tarte", „Quiche Lorraine". Das Essen hier ist sehr lecker, das Haus «très jolie»  und ich habe sogar mein eigenes Zimmer. Mit meiner Austauschpartnerin verstehe ich mich super und auch die Eltern sind sehr nett.

Montag war der erste Tag im Lycée et Collège de la Haie Griselle. Die Schule ist sehr groß, wir haben uns sofort verlaufen. Die Klassenräume sind klein und der Lehrer steht auf einem Podest; es gibt nur Einzeltische. In den meisten Fächern hat man nichts verstanden, denn der Unterricht ist hier natürlich auf Französisch. In der letzten Stunde hatten wir Deutsch mit der Sixième 3, einer sechsten Klasse mit Schülern, die erst seit einem Monat Deutsch lernen. Wir wurden auch in den Unterricht einbezogen, die Schüler stellten uns Fragen auf Deutsch und wir sollten ebenfalls auf Deutsch antworten. Danach sollten wir ihnen Fragen stellen und sie sollten antworten. Um 17 Uhr war Schulschluss, danach haben wir Hausaufgaben gemacht, bzw. ich habe meiner Corres dabei geholfen. Später waren wir mit ihrer Mutter einkaufen, im Super U, denn am nächsten Tag brauchten wir ein Picknick für den Tagesausflug nach Saint Dié.

Am Dienstag haben wir uns um 8 Uhr an der Schule getroffen, um anschließend mit dem Bus zum Soyotte, einem Museumshaus zu fahren. Eine Frau führte uns durch das Museum und erzählte uns die Geschichte der Gegenstände im Haus. Nach der Führung holte der Bus uns ab, und wir fuhren nach Saint Dié. Dort hatten wir zwei Stunden Freizeit und liefen in kleinen Gruppen durch die Stadt. Dann fuhren wir zu einer sehr bekannten Papierfabrik, Clairefontaine. Wir wurden in der Fabrik herumgeführt und lernten wie französische Schulhefte produziert werden. Es war sehr interessant; zum Schluss bekamen wir noch ein Schulheft. Zurück in der Schule empfingen uns unsere Austauschpartner, und wir gingen nach Hause. Am Abend bin ich mit meiner Corres zum  Sport gegangen, dort waren noch andere Deutsche mit ihren Austauschpartnern. Wir schauten zu und machten auch ein bisschen mit. Danch fuhren wir nach Hause, zum Abendessen gab es Crêpes.

Mir gefällt es hier in Frankreich sehr gut und ich freue mich auf die nächsten Tage.

 

Lara A. 9c

 

 

Nachdem ich am Samstagabend von meinem Austauschschüler aus der aufgeregten Masse von anderen Austauschschülern aufgegabelt wurde, ging es gleich zu ihm (Lucas) nach Hause.

Nachdem ich mit der ganzen Familie ein bisschen über die Fahrt geredet hatte, sagte Lucas mir, dass wir zu 2 Freunden von ihm (Jules und Robin), die auch Austauschschüler hatten, fahren und mit ihnen zu Abend essen würden.

Der Abend war sehr interessant, da es so komische Crépes gab, die am Ende fast alle verbrannt waren, weil die Drei zu französischer Schlagermusik gesungen hatten. Die verbrannten Crépes warfen sie dann aus dem Fenster und trafen aus Versehen einen vorbeigehenden Passanten...

Leider musste ich am Dienstag von der Schule aus nach Hause laufen, da kein Bus mehr fuhr und die Eltern keine Zeit hatten uns abzuholen. Deshalb konnten wir eine viertel Stunde durch die hügelige Stadt laufen. Als wir dann am Fuß eines Berges angekommen waren, sagte Lucas zu mir „Noch eine viertel Stunde" und machte einen Bogen mit der Hand, die anscheinend den Berg, den wir überqueren mussten, beschreiben sollte. Wir machten uns auf den Weg, den Berg mit 15 % Steigung zu erklimmen.

Das waren bis jetzt meine besten und meine schlechtesten Erlebnisse.

 

Lisa Goral, 8b

 

 

Als wir am Samstag angekommen sind gingen ich, mein Austauschpartner und sein Vater zu ihnen nach Hause. Sie zeigten mir ihr Haus und mein Zimmer. Danach gingen mein Austauschpartner und ich zu Chalotte und ihrem Austauschpartner. Dort haben wir dann mit Chalotte und Lisa Crépe gegessen. Nach einigen Versuchen wurden die Crépes immer schwärzer. Anstatt sie wegzuwerfen haben wir sie aus dem Fenster geworfen und einen Fußgänger getroffen. Dieser war aber war sehr lustig.

Am nächsten Tag sind der Vater, mein Austauschpartner, sein Bruder und ich zum Aussichtspunkt gewandert. Man hatte eine schöne Sicht über Géradmer, man konnte den See und die ganze Stadt sehen. Danach sind  Robin (mein Austauschpartner) und ich segeln gegangen. Dort trafen wir Charlotte und Jules (ihr Austauschpartner). Es war sehr spaßig, weil Robin und Jule nicht vorankamen und auf den Boot gesungen haben. Nach dem Segeln wollten Charlotte und ich duschen, in der Damendusche fanden wir dann aber die Jungen. Es war sehr merkwürdig.

Am Montag mussten wir dann in die Schule. Die Schulglocke war sehr nervig. Der Deutschunterricht ist wie in der 2.Klasse. Im Englischunterricht haben wir Bingo und andere Spiele gespielt. Am Dienstag haben wir einen Ausflug zu einem Bauernhof unternommen. Danach sind wir in eine Stadt gefahren. Dort durften wir shoppen. Es war eine größere Stadt. Dann sind wir zu einer Papierfabrik. Es war sehr laut dort. Robin hatte danach Sport, und ich kam mit. Dort trafen wir Lisa und Luca. Es hat viel Spaß gemacht dort.

Insgesamt ist es in Frankreich sehr toll. Und die Gastfamilie und ich, wir verstehen uns sehr gut.

 

Lisa-Y., 8c

 

 

Als wir am Samstag ankamen, stand plötzlich eine Gruppe von Franzosen vor dem Bus.

Als wir herauskamen, wurden wir herzlich begrüßt. Als erstes suchten wir unsere Corres und unsere Koffer. Zu Hause aßen wir erst einmal zu Abend.

Am nächsten Morgen gab es Cornflakes mit Kakao zum Frühstück. Am Vormittag waren wir bei der Skischanze, wo wir die anderen Corres getroffen haben .Am Nachmittag waren wir mit Freunden meines Corres in der Stadt und waren Döner essen. Am Montag musste ich leider erfahren, dass sie bis 17 Uhr Schule haben. Als erstes hatten wir Französisch mit einer  siebten oder einer sechsten Klasse. Nach der 2. Stunde hatten wir 2 Stunden Pause. Um 17 Uhr wurden ich und mein Corres abgeholt .Zu Hause haben wir erst einmal gegessen und danach Wii gespielt. Am Abend gab es erst einmal  Essen und danach eine Dusche. Mir gefällt es hier ganz gut, weil die Aussicht auf Gérardmer schön ist .

 

Marko, 8b

 

 

Ich habe zum ersten Mal einen Austausch mitgemacht und bin wirklich total begeistert. Natürlich hatte ich auf der 12 stündigen Fahrt Bammel vor dem, was mich dort erwartet, vor allem war ich gespannt wie die Familie ist: ob sie nett zu mir ist, ob ihnen meine Gastgeschenke gefallen, ob ich mich gut mit ihnen verständigen kann, oder ob das alles ein Reinfall ist, weil ich mich nicht wohl fühle und nichts verstehe.

Als dann der Bus am "Place de la gare" von Géradmer angekommen war, hatte ich total Panik und wünschte mich nach Hause zurück. Natürlich ging das nicht und so war ich gezwungen auszusteigen, jedoch hatte mich trotzdem auch die Neugierde gepackt.

Mit wackligen Beinen suchte ich meine "Corres" in der Menge und fand sie, ihre kleine Schwester Camille und ihre Mutter kurz darauf auch bei ihren Freunden.

Sie begrüßten mich alle total nett mit "Küsschen hier, Küsschen da". Den ersten vollständigen Satz, den ich gesagt habe war: "Ma valise est très grande ( übersetzt : mein Koffer ist sehr groß). Nicht gerade originell, aber wissen mussten sie es ja trotzdem.

Nachdem schon einige von uns mit ihren "Corres" weg gefahren waren, haben wir meinen Koffer in das Auto gehievt und sind auch nach Hause gefahren.

Bei ihr zu Hause stellte sie mich erst ihrer Familie vor und nach einigen „Salut's" und „ça va's?" zeigte sie mir dann auch das gesamte Haus. Über eine Sache war ich wirklich ziemlich glücklich: ich hatte ein eigenes Zimmer. Der weitere Verlauf des Abends verlief reibungslos, und ich lernte allmählich mich mit der Sprache zurechtzufinden. Die Familie war sehr nett zu mir und erleichterte mir viele Fragen, z.B. ob ich duschen kann etc.  Erleichtert legte ich mich dann auch mit vollem Magen schlafen, denn anscheinend ist es in Frankreich üblich zum Abendessen Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise zu essen, und wachte am nächsten Morgen ausgeschlafen auf.

Ich frühstückte alleine, doch das war kein Problem für mich. Später sind Jean- Christophe, der Vater, Marie, meine "Corres", Camille, die achtjährige Schwester, und ich zur Skisprungschanze gefahren, die ganz in der Nähe war. Dort trafen wir auch Maries Rudertrainer und viele weitere Deutsche mit ihren "Corres". Ich tauschte mich kurz mit den anderen Deutschen aus, und nach einer geschätzten halben Stunde sind wir wieder nach Hause gefahren. Dort holten wir die anderen, also Florence, die Mutter, und Laura, die

zwölfjährige Schwester, ab und fuhren in die Berge zu einem Restaurant. Dort wurde ich den Kellern als "Corres" von Marie vorgestellt. Kurz darauf bekamen wir auch schon das Essen: eine Kartoffelsuppe. Ich wurde zwar davon nicht satt, sagte aber nichts, weil ich nicht unhöflich sein wollte. Doch zu meinem großen Erleichtern bekamen wir etwas später noch die Hauptspeise: Fleisch und Kartoffeln. Es hat zwar gut geschmeckt, aber ich hatte mir doch von der französischen Küche noch mehr erwartet...

 

Sofia, 8e