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I can’t fly, but I’m telling you, I can run the pants off a kangaroo! – Mit diesem Satz eines australischen Volksliedes hat mich Australien beim Eintauchen ins Land sofort erobert.

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging es im Februar 2008 mit großer Aufregung endlich für 6 ½ Monate nach Adelaide – Australien. Nach 22 Stunden reiner Flugzeit, drei Zwischenstopps und viel Fernsehen im Flugzeug bin ich endlich auf australischem Boden gelandet. Am Flughafen wurde ich herzlich von meinen beiden Gastfamilien, bei denen ich jeweils drei Monate leben sollte, in Empfang genommen. 2008_Lara_Australien_04 Drei Tage später betrat ich dann die Schule, die ich nun für die nächsten sechs Monate besuchen sollte, zum ersten Mal. Nachdem ich mir die schicke blaue Schuluniform gekauft (die ich inzwischen sehr vermisse) und meine Fächer gewählt hatte (Maths, German, ESL, Art Design, Australian Studies and Food Technology), konnte der Schulalltag für mich beginnen. Die Stunden waren zwischen 55 Minuten und 80 Minuten lang. Schluss hatten wir jeden Tag um 15.20 Uhr und montags um 15.00 Uhr. Schon nach kurzer Zeit hatte ich viele Freunde gefunden und es wurde jeden Tag nach der Schule in die Stadt gefahren – zum Eisessen, Shoppen und vielem mehr. Am Wochenende hat man sich getroffen um auf Partys und an den Strand zu gehen und in das deutsche Dorf „Hahndorf“ zu fahren.2008_Lara_Australien_02 In meinen zweiwöchigen „Osterferien“ bin ich mit meiner ersten Gastfamilie für fünf Tage nach Kangaroo Island gefahren. Das absolute Highlight meines Aufenthaltes war ein sechswöchiger Trip durch das ganze Land. Von Adelaide zum Ayers Rock, zu den Kata Tjutas, dann zum Kings Canyon, wandern im Regenwald, schnorcheln im Great Barrier Reef, campen auf Fraser Island, wandern in den Blue Mountains und shoppen in Sydney. Während ich in Australien war, habe ich einen Koala gehalten, war bei einem echten Aussie-Football Spiel, habe Kängurus gestreichelt und eine große Abschiedsparty gehabt.2008_Lara_Australien_02 Mit diesen Erfahrungen, die ich in diesen 6 ½ Monaten gemacht habe, bin ich offener, kontaktfreudiger und selbstständiger geworden. Ein großes Dankeschön an alle, die mich tatkräftig unterstützt haben und ohne die dieser Austausch nie möglich gewesen wäre. Der Aufenthalt in Adelaide wird für mich ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Für mich waren es phantastische Tage:

Australia, ich komm’ wieder - keine Frage.
Lara Bahls, Jg. 12
Betreuender Lehrer: Herr Kämmerer
Kontakt: kaemmerer@goetheschule.de