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Aktion zur Leseförderung: Zeitschriften in die Schulen

Zwei Wochen im April bekamen die Klassen 8a und 9a eine umfangreiche Lieferung verschiedenster Zeitschriftentitel über die Stiftung Presse-Grosso geliefert.

 

Im Rahmen des Deutschunterrichts unter der Regie von Frau Dammann-Rehab und Herrn Freyberg wurden die verschiedenen Titel verglichen, Aufbau und Zielgruppe analysiert, die Entstehung verfolgt und schließlich eigene Versuche zur Gestaltung einer Zeitschrift unternommen.

 

„Ich fand das Projekt sehr gut, die Zeitschriftenauswahl war riesig und man konnte somit die unterschiedlichen Zeitschriften-Typen vergleichen und auswerten.“, kommentierte Xanthoula. Jakob meinte, es sei interessant zu erfahren „wie Zeitschriften aufgebaut sind“. Auch der Bezug zum Alltag hat den meisten Schülern gut gefallen. Lisa-Maria: „Dass wir das Projekt im Deutschunterricht gemacht haben, finde ich sinnvoll, da Zeitschriften uns im täglichen Leben oft begegnen.“ Kritisches Hinterfragen stand dabei ganz oben auf der Tagesordnung, „Es ist echt gut zu wissen, welche Blickfänger uns zum Kaufen einer Zeitschrift locken“, lautete Johannas Einschätzung, während Antonia gestand, nun auch einmal Zeitschriften zu begutachten, die sie sich sonst nicht kaufen würde.

 

Den meisten Schülern machte nach dem eher analytischen Teil das Ausprobieren am meisten Spaß und in Kleingruppen wurde eine eigene Zeitschrift erstellt, vom Cover über den Leitartikel bis zur Werbung.

 

Originell beworbene Phantasieprodukte mit eingängigen Slogans, satirische Texte oder selbst fotografierte Modeaufnahmen mit typischen Texten waren das Ergebnis, was gegenseitig mit viel Interesse und Kritik gewürdigt wurde. „Mir hat dieses Projekt viel Spaß gemacht. Ich habe gemerkt, wie viel Arbeit und Zeit dahinter steckt so eine Zeitschrift zu erstellen“, resümiert Jill.

 

Kerstin Dammann-Rehab