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Schulprogrammbeitrag des Faches Englisch

Leitung des Faches: Herr OStR Kämmerer

Stellvertretung: Frau Scheffel, ang. LK

 

Beitrag zum Schulprogramm (schuleigenes Curriculum als PDF-Datei zum Download):

 

1. Allgemeine Zielsetzungen

Ziel unserer Arbeit ist es, allen uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern innerhalb und außerhalb des Unterrichts Zugänge zu den anglo-amerikanischen Kultur- und Sprachbereichen zu eröffnen.
Dabei gilt ein handlungsorientierter Ansatz, denn „[f]remdsprachliches Handeln ist nicht nur das Ziel des Lernprozesses im Fach Englisch, sondern auch der Weg dorthin.“ (Bach/Timm, 2003)
Im Gegensatz zum traditionellen Sprachunterricht früherer Jahre steht jetzt „Sprachkönnen“ vor „Sprachwissen“, der sogenannte Can do – approach!

 

Sprachliche Mittel und kommunikative Fertigkeiten aus den Bereichen Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Intonation und Orthografie haben in diesem Konzept eine „dienende Funktion“ (Nds. Kerncurriculum, 2006, S. 27) und werden in Lernkontrollen nicht mehr „isoliert“ (ebd..) überprüft und bewertet.

 

Ein weiteres Ziel ist die Ausbildung von interkulturellen Kompetenzen, die den Umgang mit kulturellen Differenzen und die praktische Bewältigung von Begegnungssituationen schulen und Orientierungswissen vermitteln.

 

Mit diesem Ansatz wird in besonderem Maße die Bedeutung unterschiedlicher Lernorte hervorgehoben, wie sie die Goetheschule mit ihren umfangreichen Austauschprogrammen, zahlreichen fremdsprachlichen Exkursionen, Theaterveranstaltungen und Wettbewerben seit Jahren fördert und pflegt.

 

2. Fachspezifische Kompetenzen

In Übereinstimmung mit dem „Kerncurriculum Englisch“ (2006) und dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ (GER/CEF) des Europarates vermittelt das Fach Englisch am Gymnasium „Fremdsprachliches Handeln“ in den funktionalen Kompetenzen Hören/Sehen, Sprechen, Lesen und Schreiben und Sprachmittlung.

 

Eine detaillierte inhaltliche Beschreibung der o.a. Kompetenzen findet sich in den Kompetenzstufen (A1, A2, B1, B2, C1, C2) des „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen“, die als Anhang in allen neueren Richtlinien dokumentiert werden (z.B. in: „Bildungsstandards … für den Mittleren Schulabschluss“ vom 4.12.2003; „Nds. Rahmenrichtlinien für die gymnasiale Oberstufe“, 2003; „Nds. Kerncurriculum Englisch für das Gymnasium Schuljahrgänge 5 – 10“, 2006).
Zu den entsprechenden methodischen Kompetenzen siehe die Anlage „Methodenkompetenzen“ der Fachgruppe Englisch der Goetheschule Hannover sowie das „Schulinterne Curriculum der Fachgruppe Englisch“ (Programme) vom Januar 2007, S.16f.

 

3. Jahrgangsbezogene Schwerpunkte

Der Unterricht im Fach Englisch orientiert sich eng an der Progression der jeweiligen Lehrbücher der einzelnen Jahrgangstufen und wird mit allen Schwerpunkten für die Doppeljahrgänge 5/6; 7/8 und 9/10 ausführlich und kompetenzorientiert im o.a. Programme, S. 4 – 11, dargestellt. Der Jahrgang 10 führt propädeutisch in die Arbeit der Qualifikationsphase ein und orientiert sich nach Absprachen in der Fachkonferenz an den Themen der eingeführten Lehrbücher, die nicht zu den zentralen Themenschwerpunkten des jeweiligen Abiturs zählen.

 

4. Eingeführte Lehrbücher

Lehrwerk für die Klassenstufen 5-9:
- English G 21 für Gymnasien, A1 - A5 (A5 Abschlussband), Cornelsen Verlag Berlin, 2006ff.

 

Lehrwerk für die Klassenstufe 10:
- Green Line 6 Transition (Klett)

 

- Das jeweilige Workbook ist für die Klassen 5-10 verbindlich eingeführt.

 

Als Wörterbücher werden empfohlen:

  • - Klassen 5-9: Explorer Wörterbuch Englisch, Langenscheidt
  • - ab Klasse 10: Das große Oxford Wörterbuch, Cornelsen
  • - in der Qualifikationsphase ggf.: Oxford Advanced Learner's Dictionary

 

5. Grundsätze der Leistungsbewertung

Das Verhältnis von schriftlichen zu mündlichen und fachspezifischen Leistungen bei der Festlegung der Zeugnisnote beträgt 50:50, wobei im Zweifelsfall die beiden letzteren Leistungen ein größeres Gewicht erhalten sollen.

 

a) schriftliche Lernkontrollen:
Anzahl der Klassenarbeiten

Jahrgang5678910
Anzahl5555 /4(Mu)54

 

In den Arbeiten der Klassen 5-10 werden mit entsprechenden Testformaten funktionale Kompetenzen geprüft, wie sie in den Bildungsstandards für den Mittleren Bildungsabschluss und im Nds. Kerncurriculum festgelegt worden sind.
In den Jahrgängen 7 bis 9 wird gemäß §6.7 des Organisationserlasses für Kl. 5-10 vom 03.02.2004 eine verbindliche Lernkontrolle durch eine Überprüfung der mündlichen Kompetenzen ersetzt (vgl. Beschluss der FK vom 14.11.2007).
In den Jahrgängen 9 und 10 werden in Klassenarbeiten freie Texterstellung und Summary writing geprüft.

 

b) mündliche und fachspezifische Leistungen
Die folgenden Ausführungen aus dem Nds. Kerncurriculum (S. 26) verdienen besondere Beachtung:
„Zu mündlichen und anderen fachspezifischen Leistungen zählen z.B.

 

  1. Beiträge zum Unterrichtsgespräch
  2. Mündliche Überprüfungen
  3. Unterrichtsdokumentationen
  4. Szenische Darstellung
  5. Präsentationen, auch mediengestützt
  6. Ergebnisse von Partner und Gruppenarbeit
  7. Freie Leistungsvergleiche (z.B. Schülerwettbewerbe)“

 

6. Besondere fachliche Angebote:

6.1 Die Goetheschule unterhält seit vielen Jahren erfolgreich Austauschprogramme mit folgenden Schulen:

  • - Cotham School in Bristol in den Klassen 8/9 (Gruppenaustausch). Besonderheit: Lehrbuchschule des neuen Lehrwerks von Cornelsen English G 21, eingeführt seit Schuljahr 2007/2008
  • - Southside High School in Fort Smith, Arkansas, USA, in Klasse 11 (Gruppenaustausch)
  • - Glenunga International High School in Adelaide, Australien, in Klasse 10 (Einzelaustausch)

 

6.2 Theaterarbeit:

  • - The English Drama Group Goetheschule (Jahrgänge 8-13)
  • - Goethe’s Brain Box (Jahrgänge 5-7)

 

6.3 Förderung besonderer Begabungen/Wettbewerbe:

  • - intensive fachliche Vorbereitung und Begleitung des jährlichen „Bundeswettbewerbs Fremdsprachen“ in einer Arbeitsgemeinschaft
  • - Teilnahme aller Schüler der Jahrgänge 5-8 am internationalen Wettbewerb „Big Challenge“

 

7. Sonstige Hinweise

Die Fachkonferenz (Beschluss vom 14.11.2007) hat zur Einhaltung und Überprüfung der obigen Grundsätze und Grundsatzerlasse Jahrgangsteams für die Jahrgänge 5 bis 13 eingesetzt, die innerhalb des vorgegebenen Rahmens eigenverantwortlich handeln sowie Absprachen und pädagogische Entscheidungen treffen. Dies ist verbunden mit einer Berichtspflicht vor der halbjährlich tagenden Fachkonferenz.