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Vorsicht vor dem Handy II

Filmszene Schulhof

Nachdem die Dreharbeiten im Februar in der Goetheschule durchgeführt wurden, ist die Videoproduktion nun abgeschlossen und das Ergebnis ist einsehbar.

Für die beteiligten Schüler des Erdkundekurses war es ein interessanter Einblick in die Berufswelt der Videoproduktionen.

 

Das Ergebnis ist unter folgendem Link einsehbar:

 

https://www.youtube.com/watch?v=zzRKbBCXRHc

 

Folgende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung des Videos herausgebracht worden:

 

Neuer Internetclip rüttelt Onlinesüchtige auf

Um jugendliche Exzessiv-Nutzer von Mobilgeräten besser zu erreichen, geht die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.

neue Wege und hält Süchtigen und Suchtgefährdeten einen Spiegel vor.

 

Hamburg, 15. April 2014. Morgens sieben Uhr: Das Smartphone summt. Mit dem Griff zum Mobilgerät beginnt der Tag.

Der Protagonist des Clips taucht dabei nicht ins reale Leben ein, sondern begibt sich direkt in die virtuelle Welt des Internets.

Fotos simsen, E-Mails checken, mit Freunden chatten - während des gesamten Tages legt er das Handy nicht aus der Hand.

Ein Austausch mit der Umwelt und den Mit-Menschen findet nicht statt. Das Le-ben ist "Offlife" geworden.

 

"Offlife": So lautet der Titel des neuen Internetclips, der von der Hamburgi-schen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS)

mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse (TK) ins Netz gestellt wird. Der Clip soll Exzessiv-Nutzer wachrütteln, da sie sich ihres problematischen Verhaltens

nicht bewusst sind. „Wir machen uns die Lebenswelt der Betroffenen zu Nutze und erreichen sie dort, wo sie sich aufhalten,

und mit Inhalten, von denen sie sich angesprochen fühlen", sagt Colette See, Referentin für Suchtprävention und Neue Medien in der HLS.

Der Clip wird über Youtube, Facebook und andere Social-Media-Kanäle verbreitet.

 

13 Prozent der 14- bis 24-Jährigen nutzen das Internet so exzessiv, dass sie reale Alltagsaufgaben immer mehr vernachlässigen.

"Spielt sich das Leben nur noch online ab, dann besteht die Gefahr, dass Kontakte und Aktivitäten in der realen Welt komplett abgebrochen werden.

Mensch und Maschine bewegen sich wie in einem Tunnel, der nichts und niemanden mehr von außen durchdringen lässt", sagt Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg.

"Mit dem Clip sollen Betroffene motiviert werden, sich mit ihrer individuellen Mediennutzung auseinanderzusetzen und sich Unterstützung in einer Suchtberatungsstelle oder Selbsthilfegruppe zu holen."

 

 

Hintergrund:

 

Die Internetseite www.webfehler-hamburg.de ist Teil des Projekts „Netz mit Web-Fehlern?“,

das die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen (HLS) mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg umsetzt.

Das Konzept stammt von der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen und wird seit 2010 erfolgreich in Hamburg durchgeführt.

 

„Netz mit Web-Fehlern?“ richtet sich an die unterschiedlichen Beteiligten im Bereich der exzessiven PC-/Internetnutzung.

Ziel ist es, einen sachlichen Informationsaustausch anzustoßen, Wege zu Problemlösungen aufzuzeigen und einen kompetenten Umgang mit Neuen Medien zu fördern.

 

 

Text: Stefan Menkens