.

Informatik

Leitung des Faches: Herr OStR Stellfeldt2012_Robo_05

Stellvertretung: Herr StR Gardinowski

 

 

Beitrag des Faches Informatik zum Schulprogramm

 

Allgemeine Zielsetzungen des Faches:

 

Die Informatik ist Grundlage der Informations- und Kommunikationstechniken, die als Schlüsseltechnologie unserer Epoche gelten. Die Beherrschung grundlegender Methoden und Werkzeuge der Informatik wird neben dem Schreiben, Rechnen und Lesen als vierte Kulturtechnik bezeichnet.

Der Vermittlung der Fähigkeit, Gedanken und Informationen angemessen mit neuen Medien, nicht nur in Textform, sondern erweitert um grafische und dynamische Möglichkeiten und die vernetzte Darstellung in Hypertextsystemen wie dem Internet oder Präsentationssystemen darzustellen, ist einer der wesentlichen Herausforderungen, die sich Schülerinnen und Schüler stellen müssen.

Der angemessene Einsatz dieser Techniken ist nicht trivial und erfordert insbesondere dann Hintergrundwissen, wenn die Kenntnisse nicht produktbezogen so vermittelt werden sollen, dass ein Fundament für die spätere berufliche Nutzung anderer Systeme gelegt wird. Der Erwerb dieses Wissens kann nicht nebenbei erfolgen, sondern erfordert das Fach Informatik.

 

Der Erwerb dieser Kenntnisse darf nicht den Zufällen der sozialen oder regionalen Herkunft überlassen werden. Die Überwindung der sozialen Teilung der Gesellschaft in kompetente Nutzer der Informations- und Kommunikationstechniken und denen die nicht daran teilhaben, ist eine der wesentlichen Herausforderungen des Schulfachs Informatik. Diese als „digital divide“ bezeichnete Situation zu überwinden, ist für die gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands von elementarer Bedeutung.

Ziel des Informatikunterrichts muss es sein, alle Schülerinnen und Schüler sowohl zu fördern als auch zu fordern. Informatorisch kompetent zu sein, bedeutet, auf das private und berufliche Leben gut vorbereitet zu sein.

 

 

Fachspezifische Kompetenzen

 

Schülerinnen und Schüler lernen den Zusammenhang von Informationen und Daten sowie Operationen auf Daten verstehen. Zum Lösen von Problemen aus diversen Anwendungsgebieten entwerfen und realisieren sie Algorithmen bzw. lesen und interpretieren gegebene Algorithmen.

In allen Jahrgangsstufen nutzen Schülerinnen und Schüler formale Sprachen zur Interaktion mit Informatiksystemen. Dabei analysieren und modellieren Sie diese Automaten.

Schülerinnen und Schüler lernen die gesellschaftliche Bedeutung der Informatik kennen, und werden sensibilisiert für Sicherheitsrisiken bei der Nutzung von Informatiksystemen.

Einer der wichtigsten Kompetenz des Informatikunterrichts ist das Modellieren und Implementieren. Schülerinnen und Schüler erstellen dabei informatorische Modelle zu gegebenen Sachverhalten, implementieren diese Modelle mit geeigneten Werkzeugen, reflektieren die Modelle und deren Implementierung.

Neben dem Modellieren und Implementieren sind das Kommunizieren, Kooperieren und Präsentieren drei der wesentlichen Kompetenz, die im Informatikunterricht vermittelt werden.

Jahrgangsbezogene Schwerpunkte

 

Klasse 5/6:

 

-        Erster Umgang mit dem Computer

-        Zehnfinger schreiben

-        Umgang mit dem Office Paket

-        Navigieren im Netzwerk

Klasse 7:

 

-        Datenschutz, Informatik und Gesellschaft

-        Einstieg in die Objekt orientierte Programmierung (BYOB)

Klasse 8:

 

-        Programmierung von LEGO Roboter

-        Datenbanken

Klasse 9:

 

-        Datenbanken, Informatiksysteme

-        Einstieg in die Objekt orientierte Programmierung

Klasse 10

-        Einführung in die Programmierung mit Java

-        Einführung in HTML

Jahrgang 11

-        Funktionsprinzipien von Hard und Softwaresystemen (Automaten,

Sprachen)

-        Werkzeuge und Methoden der Informatik (Algorithmen)

Jahrgang 12

-        Datenstrukturen und Datenbanken (E-R-Modell, SQL)

 

Lehrmittel

 

Sek II: emu-online Verlag: Informatik mit Java

 

Jahrgang

11

12

 

 

 

Band

1

2

 

 

 

Best.-Nr.

4305

i.Vorb.

 

 

 

 

Als Programmierumgebungen werden verwendet:

1                 BYOB

2                 Kara

3                 alternativ für die Schüler zu Hause eine Freeware Software (JCreator)

 

 

Grundsätze der Leistungsbewertung

 

In der Sekundarstufe I werden im Wahlpflichtunterricht 2 Arbeiten im Schuljahr geschrieben. Die Endnote setzt sich aus der im Unterricht erbrachten Projektleistung und der schriftlichen Leistung zusammen. Die erbrachte Projektleistung wird stärker gewichtet als die schriftliche Leistung.

 

In der Sekundarstufe II geht die mündliche und schriftliche Leistung der Schüler und Schülerinnen in die Endbenotung ein. In den Halbjahren, in denen 2 Klausuren geschrieben werden, wird die schriftliche Leistung stärker gewichtet als die mündliche Leistung. In den Schulhalbjahren in denen nur 1 Klausur geschrieben wird sind mündliche und schriftliche Leistung gleich zu gewichten.

 

Besondere fachliche Angebote

 

In der Roboter AG werden die Schülerinnen und Schüler auf den RoboCup Rescue vorbereitet. In der AG werden insbesondere Teamfähigkeit, Kreativität und Selbständigkeit gefördert und gefordert.

 

 

Dirk Stellfeldt, September 2013