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Schulprogrammbeitrag des Faches Mathematik

Leitung des Faches: Frau OStR`Kretschmer

Stellvertretung: Frau StR`Schäffer

 

1. Allgemeine Zielsetzung und fachspezifische Kompetenzen

Mathematik ist ein Werkzeug zur Beschreibung der Umwelt und soll im Unterricht als nützliche und brauchbare Wissenschaft erlebt werden, um alltägliche Situationen und Phänomene zu verstehen.

Die Denkweise der Mathematik eröffnet somit einen Zugang zum Verständnis der Welt und zugleich einen Beitrag zu einer zeitgemäßen Allgemeinbildung. Darüber hinaus fördert die Mathematik grundlegende intellektuelle Fähigkeiten, wie Ordnen, Verallgemeinern, Abstrahieren und folgerichtiges Denken.

Zudem soll das Fach Mathematik innerhalb eines methodisch modernen Unterrichts, in dem Schülerinnen und Schüler im Lernprozess Verantwortung für sich und andere übernehmen, einen Beitrag zur Entwicklung der Persönlichkeit und der Sozialkompetenz leisten.

Gemäß des Kerncurriculums (2006) setzt sich das Fach die Bildung folgender prozessbezogener Kompetenzbereiche zum Ziel:

  • - Mathematisch argumentieren
  • - Probleme mathematisch lösen
  • - Mathematisch modellieren
  • - Mathematische Darstellungen verwenden
  • - Mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen
  • - Kommunizieren

[Vgl. Kerncurriculum für das Gymnasium, Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover, 2006]

 

2. Jahrgangsbezogene inhaltliche Schwerpunkte

Auf der Basis der aktuell gültigen Kerncurricula hat sich die Fachgruppe auf folgende Themenaspekte in der dargestellten Reihenfolge verständigt:

Klasse 5: Rechnen mit natürlichen Zahlen, Körper und Figuren, Kreis und Winkel, Bruchzahlen, Flächen- und Rauminhalte, Dezimalbrüche,    Brüche: Anteile und Verhältnisse, Daten

Klasse 6:  Rechnen mit Bruchzahlen, Symmetrie(Teil 1) – Parkettieren u. Abbildungen, Zuordnungen – Dreisatz, Rationale Zahlen (Teil 1) – Addieren und Subtrahieren, Symmetrie (Teil 2) – Winkel und Vierecke, Rationale Zahlen (Teil 2) – Multiplizieren und Dividieren, Prozentrechnung, Zufall und Prognose

Klasse 7: Mehrstufige Zufallsexperimente, Terme und Gleichungen, Dreiecke und Vierecke, Lineare Funktionen, Berechnung an Vielecken und Prismen

Klasse 8: Terme und Gleichungen mit Klammern, Lineare Gleichungen mit zwei Variablen – Systeme linearer Gleichungen, Quadratwurzeln – Reelle Zahlen, Satz des Pythagoras, Parabeln – Quadratische Funktionen und Gleichungen

Klasse 9: Ähnlichkeit, Trigonometrie, Rückschlüsse aus dem Baumdiagramm, Potenzen – Exponentialfunktionen, Figuren und Körper

Einführungsphase: Modellieren periodischer Vorgänge, Wachstumsprozesse – Grenzwerte, Differentialrechnung, Funktionsuntersuchungen

Qualifikationsphase 1/2: Wachstumsmodelle-Exponentialfunktion, Raumanschauung und Koordinatisierung - Analytische Geometrie/Lineare Strukturen, Von der Änderung zum Bestand – Integralrechnung, Daten darstellen und auswerten– Beschreibende Statistik, Mit dem Zufall rechnen – Wahrscheinlichkeitsrechnung

Qualifikationsphase 3/4: Daten beurteilen – Beurteilende Statistik, Mehrstufige Prozesse – Matrizenrechnung, Kurvenanpassung – Interpolation

 

3. Grundsätze der Leistungsbewertung

Im Jahrgang 5 werden sechs, in den Jahrgängen 6–10 fünf schriftliche Lernkontrollen im Schuljahr durchgeführt. In jedem dieser Jahrgänge ist darunter eine schulinterne Vergleichsarbeit.

Die Ergebnisse schriftlicher Lernkontrollen und die sonstigen Leistungen (Mitarbeit im Unterricht, fachspezifische Leistungen) gehen gemäß des Kerncurriculums etwa gleichgewichtig in die Zeugnisnote ein.

 

4. Besondere fachliche Angebote

  • - Einsatz des grafikfähigen Taschenrechners TI84plus ab Klasse 7
  • - Einsatz dynamischer Geometriesoftware, Tabellenkalkulationsprogramme und Lernprogramme in insgesamt drei zur Verfügung stehenden Informatikräumen
  • - Regelmäßige Teilnahme an der Mathematikolympiade und dem Känguru-Wettbewerb
  • - Mathematische Förderung von Schülern im Projekt „Besondere Begabungen“

 

Sandra Kretschmer, Leiterin des Faches Mathematik, Oktober 2013