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Vermessung des Großen Gartens

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Der Große Garten ist ein Rechteck. Denkt man. Stimmt das aber auch? Und wie beweisen wir das? Wir sind mit Herrn Gevers losgezogen um für Euch diese Fragen zu beantworten. Wir haben keine technischen Geräte eingesetzt, nur eine Schnur und Arnes Geburtstags-Muffins zur Stärkung.

Die Hannoversche Familie der Welfen hat den Großen Garten im damals angesagten Stil des Barock anlegen lassen. Leibniz hat an der berühmten Fontaine mitgearbeitet. Dort, wo schon Prinzessin Sophie spazieren ging, haben wir ganz altmodisch mit einer einfachen Schnur ein großes Dreieck gemessen.

 

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Doch der Satz des Pythagoras verriet uns, dass der Garten eben nicht rechtwinklig ist! Im Barock war es nämlich typisch, kleine Fehler einzubauen, um die Individualität und Freiheit der Natur zu zeigen. Die genaue Abweichung beträgt übrigens 2,8°, sie ist für den Besucher mit bloßem Auge nicht sichtbar. Ihr könnt die Abweichung aber auf dem Luftbild mit dem Geodreieck erkennen.

 

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Auf dem Rückweg führten Tolga, Paula, Aleyna und Denis im Gartentheater unter donnerndem Applaus noch ein improvisiertes Theaterstück auf.

 

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Eine Woche später haben wir mit Herrn Gevers und Frau Fritsch auch noch den Berggarten besucht. Und denkt daran: Nicht alles, was rechtwinklig aussieht, ist es auch!

Klasse 8c

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