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Teilnahme der Goetheschule am Modellprojekt des Niedersächsischen Kultusministerium „Mehrsprachig erfolgreich sein“


Am 2.10.2015 und in den neuen Räumlichkeiten der Volkshochschule Hannover hat die  Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zum zweiten Mal die Sprachenzertifikate telc (The European Language Certificates) Język polski B1-B2 Szkoła (Polnisch B1-B2 Schule) an Schüler mehrerer  hannoverscher  Schulen - darunter auch an Schüler des Gymnasiums Goetheschule - ausgehändigt.

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Die  Aushändigung fand in Anwesenheit des Vertreters des Landesverbandes der Volkshochschulen Niedersachsens e.V., der Vertreterin des Kultur- und Schuldezernats der Landeshauptstadt Hannover, der  Vertreter der telc GmbH, der Vertreterin der  Unternehmerverbände Niedersachsen, des polnischen Vizekonsuls sowie der Schulleitungen und Lehrern der an dem Modell beteiligten Schulen statt.

Sandra Stachewitz (QP 3-4), Viktoria Debecka, Klaudia Semrau, Agapi Giagozidou (QP 1-2), Sandra Horbacz, Mariusz Regiec (EP), haben alle das international anerkannte Zertifikat - in den Bereichen: Listening / Reading / Language Elements / Writing / Speaking - auf dem B2 Niveau erhalten.
Sie haben sich in einer Vorbereitungs-AG für diesen Erfolg ein Semester lang mit der polnischen Sprache und Kultur auseinandergesetzt und viele linguistische Aspekte sehr praktisch und kompetenzorientiert angewendet.

In einer von Dr. Sulk vom Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens e.V. moderierten Gesprächsrunde zwischen der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, der  Vertreterin der Unternehmerverbände, einer Schülerin (Agapi) und einer Lehrerin (Frau Mazurek) sowie einer türkischen Schülerin mit ihrem Lehrer wurde von Erlebnissen und Erfahrungen mit telc berichtet. Anschließend überreichte die Kultusministerin Frauke Heiligenstadt den Schülern die Zertifikate und kündigte an, an die Projekterfahrungen anknüpfen zu wollen.

 

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Nach der Verleihung der Zertifikate bekamen alle Teilnehmer ein kleines Geschenk und es wurden Fotos von den stolzen Teilnehmern gemacht.

Die von der Presse und Medien festgehaltene Zertifizierungsfeier und ein anschließendes Fachsymposium fanden im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Modellprojektes „Mehrsprachig erfolgreich sein" statt, das der Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens gemeinsam mit dem Niedersächsischen Kultusministerium ins Leben gerufen hat. Insgesamt haben seit 2012 etwa 270 Schülerinnen und Schüler ein Sprachdiplom in den Sprache Polnisch und Türkisch auf den Niveaustufen B1 und B2 des Europäischen Referenzrahmens erhalten.

Die Bedeutung der Herkunftssprachen hat die Schirmherrin Kultusministerin Frauke Heiligenstadt folgendermaßen beschrieben: „Für viele Kinder und Jugendliche mit Migrationsgeschichte ist die Herkunftssprache ein wichtiger Teil ihrer Identität. In der Mehrsprachigkeit liegt ein Potential für die eigenen Bildungschancen, das viele für sich noch gar nicht gehoben haben. In einer globalisierten Welt stellt sie einen wichtigen Faktor für den beruflichen Erfolg dar. Darum freue ich mich, dass erneut so viele Jugendliche die Chance ergriffen, sich mit viel Fleiß freiwillig viele Stunden vorbereitet und die Sprachprüfung abgelegt haben.“

Das international anerkannte  Sprachenzertifikat, das sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen  (GER) orientiert, kann für Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Nachweis ihrer sprachlichen Kompetenzen sein und allgemein ihre sprachliche Kompetenzen stärken. Neben Vorteilen für Ausbildung und Beruf bedeutet das Ablegen der Prüfung auch eine gesellschaftliche Anerkennung. Deswegen wird - wie im letzen Jahr - das Zertifikat die Abschlusszeugnisse der Schüler ergänzen und kann unter Umständen bei der Zulassung zum Studium, bei der Ausbildungsplatzvergabe oder beim Berufseinstieg entscheidend sein.

Ewa Mazurek

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