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Skifoan, Billa und jede Menge Thape

Skifoan, Billa und jede Menge Thape – eine ereignisreiche Woche in Österreich

Morgens um sieben Uhr aufstehen, mindestens sechs Stunden sportliche Betätigung am Tag, jeden Tag Suppe mit seltsamen Teigmurmeln* darin, ein Ort, in dem man die Einwohneranzahl gefühlt an einer Hand abzählen kann und 13 Stunden Busfahrt jeweils hin und zurück. Das alles klingt wie ein Albtraum, doch jeder kleinste Abzug existiert in Relation zu dem Spaß an der Gemeinschaft, dem Spaß am Skifahren und der letztendlich wundervollen Reise nicht mehr.
Es begann alles am 08.01.2016, als wir über Nacht mit dem Bus zu unserer Jugendherberge nach Mallnitz in Österreich gefahren sind. Die Hinfahrt war lang, die Rückfahrt noch länger.

 

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Als wir endlich frühmorgens ankamen, lernten wir auch schon unseren Herbergsvater kennen, der wohl jedem dank Sätzen wie: „Die Schränke sind kaputt, aber die benutzt eh keiner“ , „Kochgeräte sind verboten, aber eure Handys dürft ihr laden“ und „Hoffentlich seid ihr bald weg“ für immer im Gedächtnis bleiben wird. Herr Thape* hieß uns willkommen und wir frühstückten.
Den Rest des ersten Tages verbrachten wir damit unser Skiequipment auszuleihen, zu schlafen und zu essen.
Am Sonntag ging es dann endlich auf die Piste. Etwa zwei Drittel unserer Gruppe standen zum ersten Mal auf Skiern, doch dank unserer kompetenten Lehrkräfte Schurek* und Canide* ließ sich das Skifahren schnell erlernen und am Ende des Tages wollte niemand mehr aus den Skistiefeln raus.

 

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Die Reise war von vielen Ritualen geprägt. Das 3-Gänge-Menü jeden Abend im Hause Thape um 18 Uhr, das Mittagessen in einem Restaurant auf der Piste, die Busfahrten zur Alm und zurück, die BILLA*-Gänge und die Gemeinschaftsabende.
Am Mittwoch unterbrachen wir manch Ritual einmalig, da ein Ausflug zum Gletscher anstand, um dort uns Schüler in 3.300 m Höhe, umgeben von einem beeindruckenden Panorama, unsere größtenteils frischen Skikenntnisse anwenden zu lassen.

 

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Wie in jedem normalen Sportkurs bekommt man auch auf der Skifreizeit eine Note. Dazu war am Donnerstag auf der altbekannten Piste eine Prüfung, die jeder erfolgreich meisterte. Als Belohnung ging es abends in das Tanzstadl von Mallnitz.
Vorher wurden selbstverständlich die Zimmer aufgeräumt und die Koffer so gut es geht gepackt.
Lehrer und Schüler reisten am 16.01. mit Wehmut ab, denn alle wussten, einen zweiten Herrn Thape gibt es nicht in Hannover.

 

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Wir möchten uns im Namen aller Schüler bei Schurek, Canide und unseren Betreuern Anna und Max aus dem 12. Jahrgang für eine wunderbar ereignisreiche, lehrreiche und spannende Woche bedanken, denn 45 Jugendlichen das Skifoan* beizubringen ist gewiss kein leichter Akt!

*Seltsame Teigmurmeln: Backerbsen
*Herr Tape: Reizender Herr in den besten Jahren, multitaskingfähig denn: -Jugendherbergsleiter, Sporthochkönig und Beleuchtungsspezialist (mehr Infos unter: www.thape.at)
*Schurek: Herr Schumacher + Herr Durek
*Canide: Frau Carter-Treptau + Frau Nietsche + Frau Deutschmann
*BILLA: Österreichische Supermarktkette
*Skifoan: Braucht das wirklich ne Übersetzung?

Catharina Deege (QP1/2)